3/19/2015

Harald Thomé, selbsternannter Fachreferent für Hartz IV Armutsbewältigung, hat ein einfach gestricktes Weltbild

Harald Thomé, selbsternannter Fachreferent für Hartz IV Armutsbewältigung in der Parallelökonomie Hartz IV, beheimatet in einem Ort, in dem die Eisenbahn verkehrt herum aufgehängt ist, bietet einen Newsletter. In diesem NL preist er nicht nur seine Kurse und Yoga-Séancen zur Armutsadaptierung nach H4 Prämisse, nein, er kredenzt auch sein Demokratieverständnis und disseminiert Lebenshilfen.

So in seinem jüngsten 'Thomé Newsletter 08/2015 vom 17.03.2015', wo er anlässlich einer Pegida Demo in seinem Heimatdorf jubilierend orgasmiert:
Ich denke der Tag ist optimal gelaufen: trotz „Generalmobilmachung“ kamen nur knapp 800 Leute zur rechten Seite, Pegida/Hooligans/Neonazis  offen zerstritten und dann der Marsch durch die Stadt von der Polizei verboten.
Harald ist also erfreut, dass die Polizei eine Demo verboten hat. Eine Demo, die leider Haralds Gefallen nicht gefunden hat und so etwas gehört verboten. Da ist Harald ganz einfach gestrickt.

Nun muss man ja nicht den Sermon der Pegida-Demonstranten zu seinem täglichen Gebet machen, ABER Deutschland hat doch immer noch eine Demokratie und die gewährleistet doch immer noch die mehr oder minder freie Meinungsäusserung.

Harald exaltiert sich weiter
Unser „Bündnis gegen Nazis“ ist zusammengewachsen und hat eine tolle Arbeit hingelegt und beiden Hass-Fraktionen gezeigt, dass wir rein gar nichts von ihnen halten und für ein solidarisches Miteinander stehen.
Schon vor einigen Monaten zu Beginn der Pegida Demos wusste Harald in seinem NL zu berichten, dass dort demonstrierende alles Nazis, Faschisten, Neo-Nazis sind. Dort hiess es "Mit Nazis redet man nicht". 

Ein Blick auf die Fernsehübertragungen damals ergab jedoch unschwierig den Eindruck, dies können unmöglich alles Neo-Nazis sein. Das sollte sich wenige Wochen später auch bestätigen.

Harald ist ein sich anpassender Knilch und eines mag er überhaupt nicht: irgendwelche Unruhe, irgendeine konträre Meinung, die ihn vielleicht animieren könnte nachzudenken, weshalb es überhaupt Hartz IV gibt. Aber das wäre seinem Geschäftsmodel abträglich.
Zwischen Tacheles e.V. und Peter Jung, dem Wuppertaler OB, herrscht gewiss keine enge Freundschaft, aber dass er sich konsequent gegen Nazis und Rassisten positioniert und die Bevölkerung zu Protesten aufruft, rechnen wir ihm hoch an.
Die Welt ist so einfach in Haralds Hartz IV Parallelökonomie, alles Rassisten und Nazis. 

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