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9/28/2014

Anfrage zum Modus Operandi des Jobcenter Drogentests


Martina Musati,

Die Kunde ist durch reichsdeutsche Lande gedrungen, ein Jobcenter-BAA Drogentest sei für niedrige Kasten, potentielle Billiglöhner und ähnliches Gesindel geplant.

Da stellt sich für jeden reichsdeutschen Staatsbürger selbstverfreilich die question du jour, wie stehen die Planungen und wie wäre der Modus operandi?

Daneben freilich wären auch sartorielle Massgaben erfreulich zu wissen, um nicht gleich in ein potentiell negatives Environ gerückt zu werden allein des getragenen Zwirnes wegen.

Ich denke, ein kurzer, adretter Haarschnitt - blond ist de rigueur - würde dieser Stunde schlicht  mandatorisch angeraten sein, allein schon, weil doch hoher parlamentarischer Besuch erwartet werden darf ob dieses historischen Eventes. Man hört Geflüster durch das Rebenlaub, Justizminister Heiko Maas wolle der Massnahme beiwohnen, so ihm denn nicht vorzeitig der Google Algo und vielleicht auch die Coca Cola Formel von den Amerikanern kredenzt wird und er reichlich Lesestoff hat.

Zu aller Erst hätte ich eine Frage zur Örtlichkeit. Wäre es, da es einfach nahe an München gelegen ist und so verkehrsgünstig, hier in Dachau?

Die S-Bahn Anbindung, so ist mir gesagt worden, sei vorzüglich. Zudem kann diese Örtlichkeit historisch belegt auf eine breite Erfahrung in Sachen Tests zurückblicken. Da würde also nichts anbrennen, ich meine sagen zu wollen schief gehen.

Sodann eine Frage, ob der Test auf nüchternen Magen zu erfolgen hat oder ob eine leichte colazione erlaubt ist.





Falls mobile Drogentests geplant sind, sollte man sich auf Tests in Automobilen auf Parkplätzen vorbreiten?






Das würde jedoch gutes Wetter voraussetzen und leider muss man doch selbst in diesen deutsch-südlichen Gegenden mit Niederschlag rechnen. Sodann sich doch eher Drogentests in überdachter Umgebung anböten. Vielleicht hier?



Es wäre und ich denke Sie, werte GF des Jobcenters München, konvenieren da mit mir, illusorisch zu glauben, alle Getesteten würde den straffen UCI Test bestehen. Zu bekannt durch Presse, Funk und Medien sind doch - leider und schmerzlich muss man hier einflechten - eher solche Bilder.








Ich denke, ein Jobcenter-BAA-Drogentest alleine kann den Ansprüchen eines deutschen Rechtsstaates nicht genügen. Positive Befunde gehören visualisiert und das in deutsch bewährter Tradition. Der Bürger hat ein Recht darauf zu wissen, ist mein Mitmensch, mein Nachbar, der Typ, der da dauernd am Samstag diese billigen Penny Semmeln kauft und die 99 Cent Marmelade und die Schuhe nach innen latscht kosher? Oder ist das ein Vertreter des bekifften, arbeitsscheuen Packs.

Recht hat ein solcher Mensch und wie gut und patent trifft es sich, dass eine grosse Modekette antizipierend mitgedacht hat, als sie das neue Outfit für Hartz IV Bezieher mit positivem Drogentest vorstellte.

Outfit für Hartz IV Bezieher mit positivem Drogentest

9/09/2014

German Federal Employment Agency wants to drug-test unemployed

I am a regular reader of Bill Mitchell's blog and incidentally found this (just scroll down to the end of the Japan post):

If you go to the Home Page of the Bundesagentur für Arbeit (German Federal Employment Agency) and poke around a bit you will arrive at the public tender page.
The current tenders available for bidding (and supply) were released for public information on August 29, 2014 and are listed as – Infrastructure Tenders.
Hmm, what could the German Government be seeking by way of public infrastructure? New school buildings for the migrant workers’ children to give them a chance in life?
Perhaps some new urban development in poor neighbourhoods ravaged by the Hartz reforms (Mini Jobs) and the lack of growth?
Could be some new medical services? Well, we are on the right track with medical services.
The Tender Document – 1213-14-45216 – Drogenschnelltests und Harnanalyse VT – is seeking submissions for the “Lieferung von Materialien für Drogenschnelltest und Harnanalyse”, which for those those who cannot read German is for the supply of materials for rapid drug tests and urine analysis.
The Tender says:
Ziel der Ausschreibung ist der Abschluss eines Liefervertrages für die bundesweite Lieferung von Schnelltests zum Nachweis von Drogen im Urin sowie von Teststreifen zur Harnanalyse. Diese werden für die Durchführung ärztlicher Untersuchungen in den Agenturen für Arbeit benötigt.
Which means the tender aims to elicit supply contract for the nationwide delivery of rapid tests for the detection of drugs in urine and test strips for urine analysis. These are required by employment agencies to conduct medical examinations on income support recipients (unemployed) to determine whether they can receive support or not.
They want to test for the presence of 10 drugs
Parameters: amphetamine, benzodiazepine, cannabinoid (THC), cocaine, methadone, Methamphetamin, MDMA (ecstasy), opioids, tricyclic antidepressants, barbiturates and buprenorphine (BUP).
Imagine the dystopia that is emerging – thousands of unemployed all lined up with para-medics forcing them to undertake medical procedures just in case, in their alienation and despair at being jobless, they have imbibed on something other than alcohol or nicotine.
The tender closes on September 23, 2014.
I urge all my readers to submit a tender document and let the German Government know what you think of them treating their unemployed citizens in this way.
The address for sealed tenders is:
Bundesagentur für Arbeit
Service-Haus; Zentraleinkauf – Vergabestelle
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Deutschland.
Make sure you satisfy all the good character requirements that the tender documents outline so that you avoid breaking German Federal Law. The requirements are rather extensive. f only the recipients of the tenders had similar characteristics!
Anyway, go on, flood their administrative processes with submissions.
As a historical note, in past times, the German government ran tenders for Zyklon B.

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