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11/19/2013

MEIN RENDEZVOUS MIT ELISABETH BAUM, JOBCENTER, UM 8.45 AM!

ursprünglich veröffentlicht am 31.10.2012



Meine Antizipationshaltung bringt mich schier um: was erwartet mich, wie wird die Raumaufteilung sein, wurden elementare Feng Shui Prinzipien beachtet, ergötzen mein Auge dezente Pastelltöne oder grelle Guy Bourdon Schocker, habe ich die bayern-typische Übergewichts-Visual-Tortur zu ertragen, kompromitieren sartoriale Elementarfehler mein visuelles Gesichtsfeld?
Oooohhh, das Leben eines Bon Vivant kann so hart sein. Non, je ne regrette rien. Rien de rien!
Eines ist vorab klar: mit der Neuankündigung einer SachbearbeiterIN (was für ein Wort im Kundendienst?!) soll der, nein, nicht Fraternisierung, sondern in diesem Falle, da es sich um das weibliche Geschlecht handelt, der Sorellisierung vorgebeugt werden, die ja Herr Ponader irgendwo in einem Artikel ansprach. Meine 171 Zentimeter sheer fucking vertical awesomeness von Alexander Amann sind also Historie. Dabei verstanden wir uns Anfangs gut … bis das mit dem EKS Bilanzfälschungsformular los ging.
Okidokey, ich mache also die Türe auf, und …. ????? Oh, my god! Hier passt aber auch nichts, öh, gar nichts. Mein PLF™ Radar schlägt an.
Dort sitzen zwei Frauen, das Büro ist aber nur für einen Sachbearbeiter ausgelegt. Ca. 2,75 Meter breit, davon der Schreibtisch rechts etwa 85 cm tief, ergibt ca. 1,9 Meter Platz für 2 Personen.
Elisabeth Baum sitzt rechts am Schreibtisch, die andere hockt auf einem Stuhl, einfach so, ohne Schreibtisch, es ist ja kein Platz mehr da. Kaum bin ich drin, springen beide auf und begrüssen mich.
Mädels, das geht so nicht, das ist viel zu ostentativ. Das geht anders: besser am Schreibtisch sitzen und vorgeben, man sei beschäftigt. Eine gewisse Nonchalance suggerieren, so eine Art laissez faire, okay?
OK, aber was macht dann die andere, die so einsam auf dem Stuhl sitzt? Vielleicht eine Für Sie lesen, das TV-Programm in der Hör Zu eruieren oder mit einer Heim & Garten was fürs tiefsinnige Gemüt eines JC-Mitarbeiters tun?
Meine Strategie ist klar: kommen lassen. Und Elisabeth Baum platzt auch gleich raus: “Ich möchte mit Ihnen heute über ihre berufliche Eingliederung sprechen.”
Ich: “Ich glaube, Sie sind nicht ganz auf dem Laufenden, aber ich denke, Sie haben sich ein paar Fragen vorbereitet.”
Mein Blick schwenkt rüber zur anderen Frau. Was macht die? Glubsch, glubsch.
EB: “Nein, ich habe hier für Sie eine EGV nach der ich Sie bitte, sich bei der Fa. Ingeus vorzustellen.”
Elisabeth Baum, der Kardinalfehler ist immer, mit einem Nein zu antworten, weil man ganz einfach so schlecht aus einem Nein wieder herauskommt, wenn die andere Seite weiter fort fährt. Ein Nein unterbricht einen Gesprächsfluss. Ein Nein ist in einer Konversation immer die letzte Option. Das lernt man im Verkaufstraining, Elisabeth Baum!
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die Gesprächsführung zu übernehmen.
Ich: “Das ist wunderbar und deshalb schlage ich Ihnen vor, Sie senden mir per Email Ihre Fragen und ich werde diese dann schriftlich beantworten. Ich kommuniziere mit dem JC ausschliesslich schriftlich und ausserdem lässt sich das besser auf dem Internet veröffentlichen.”
Mein Blick schwenkt wieder rüber zu der Stuhlsitzerin. Glubsch, glubsch. Das Mädel sagt keinen Ton; ihr Blick unfokusiert.
Nach 15 Jahren Asien bin ich immer wieder perplex, wie es deutsche Frauen schaffen, diesen typischen Schlafzimmerblick aufzusetzen, dieses Gestiere aus ausdruckslosen Augen. Hindufrauen dagegen blicken aus grossen Augen lebhaft; Mongoloide, wie Tibeter oder Thai Stämme, haben diesen mystischen Blick aus schmalen Augen von unnachahmlicher Attraktivität. Diese gewisse Exotik, diese Rätselhaftigkeit, die einen einfängt. Und hier glubscht mich eine an, die offenkundig nicht fassen kann, was ich sage.
Okidokey, EB muss dann offensichtlich die Frauen-Quoten-Diskussion (sind es nun 30% oder wie vor Wochen zu lesen 40%, die man sich da in den Katakomben der deutschen Provinzpolitik zurecht spinnt?) eingefallen sein, denn jetzt stellt sich Elisabeth Baum ganz wepsig auf die Hinterbeine: “Ich werde Ihnen keine Email schreiben. Ich schreibe keine Emails. Ich werde Ihnen dann einen Brief schreiben.”
Ich: “Gut, ich stehe in Erwartung. Falls Sie keine persönlichen Fragen haben, dann nehme ich nun diese EGV mit. Herzlichen Dank für Ihre Zeit.”
Meine Stuhlsitzering? Glubsch, glubsch.
Ich stehe auf, und wie es bei mir immer üblich ist, verabschiede ich mich per Handschlag. Der Handschlag hat ungemeine Bedeutung in einer Personeninteraktion. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Menschen darauf reagieren. Man kann viel aus der Reaktion dieses Körperkontakts lesen.
Während der ganzen Zeit sagte meine Stuhlsitzerin nicht einen Ton ausser zur Begrüssung und Verabschiedung. Oh, Jobcenter!
Hier ein Verbesserungsvorschlag für das JobCeE: gleich vorab, die Sache mit dem Annexraum mit offener Tür in dem sich dann so ganz beiläufig jemand aufhält … nicht besonders ausgefallen.
Nein, es gibt doch das Keyboard mit dem Panic Button, gelt? Es wäre ein Leichtes in dieses Keyboard noch ein Richtmikrofon einzubauen und der Ton wird auf der Festplatte gespeichert.
—————-
PLF™ – Poisonous Little Fuck

11/15/2013

KOMPAQT UNTERSCHLÄGT 10 JAHRE AUS LEBENSLAUF

ursprünglich veröffentlicht am 3.4.2009

RE. Die Fa. Ingeus stimmte einer Teilnahme an einem Amadeus CRS zu. Das Kompaqt Kompetenzcenter lehnt eine Teilnahme ab.

Sehr geehrter Herr Jetting,

Ich habe mit der Antwort auf Ihr Schreiben vom 18. März, in dem Sie die  Förderung  eines Amadeus Kurses ablehnten, gewartet, da Sie mich am 23. März in einem neuen Schreiben zu einem Gespräch zum Thema ‘Weiterbildung’ zum 2. April luden.

Mir unverständlich handelte dann aber unser Gespräch gestern, 2. April, nicht über Weiterbildung, und ich nehme daher dies zum Anlass hier auf Ihre Ablehnung zu antworten. Sie könnten das als Widerspruch werten; Sie haben völlige Interpretationsfreiheit.

Dankenswerterweise erhielt ich nun wie gewünscht, nach einigem – verständlicherweise – Zögern der Kompaqt die schriftliche Begründung und die deckt sich – auch dies verständlich – nicht mit dem, was Sie Anfang Februar angaben.

Hier nannten Sie als Gründe, dass nach Erfahrungen der Fa. Kompaqt die Weiterbildungsmassnahmen wenig bringen (sic!) und nicht zu einer Anstellung führten und zweitens schlugen Sie mir vor, da ich mich doch in München auskenne, solle ich doch mal bei Reisebüros herumhören. Wenn diese dann eine Einstellungszusage gäben, könne man so einen Kurs fördern. Nun kann man dies natürlich schriftlich so nicht fixieren, denn es würde ja den Verlautbarungen des Bundesamtes für Arbeit und Soziales widersprechen, in denen klar pro Weiterbildung gesprochen wird. Das Letztere würde Zweifel an der Kompetenz der Kompaqt aufkommen lassen.

Deswegen führen Sie in Ihrem Ablehnungsbescheid auch im Wesentlichen zwei Gründe an. Zum Einen hätte ich nur einige Jahre als Reiseleiter gearbeitet und zum Anderen werde die Touristikbranche zunehmend problematischer.

Ich habe in der Tat als Reiseleiter gearbeitet von 1990 bis Anfang 1998. Wir haben jetzt 2009. Was machen wir mit den Jahren dazwischen? Hier war ich als Incoming Agent bis Okt. 2005 in Nepal tätig. Ich habe die Vermutung, Sie haben sich überhaupt nicht mein CV angesehen. Diese liegt bei der Fa. Ingeus und darauf begründete sich auch die grundsätzliche Einwilligung der Ingeus zu einer Förderung.

Und wie es der Zufall will, erhalte ich am 16. März aus Ha Noi/Vietnam von einem der grössten Reiseveranstalter eine Email mit der Mitteilung, man suche einen Mitarbeiter. Meine Bewerbung läuft dort; selbstverständlich bin ich nicht der Einzige. Da es sich dort – Gott sei’s gelobt und gepfiffen – nicht um eine diskriminierende Behörde wie es die Bundesanstalt für Arbeit ist, handelt, ist das doch schon mal erfrischend.

Sie führen weiters den Rückgang im Tourismus als Grund an. Die weltweite Wirtschaft von Blaubeuern bis Auckland, von Freising bis Hawaii ist im drastischen Rückgang. Er ist nicht tourismusspezifisch. Dies kann also keine spezifische Begründung sein. Hinzu kommt, dass eben diese Gründe des weltweiten wirtschaftlichen Rückgangs Gegenstand der Förderungsmassnahmen der Bundesregierung sind. Wollen Sie diese in Frage stellen? Dann wäre Ihr Betätigungsfeld das Falsche.

Sie geben vor, ich hätte mich zu einer Kooperation mit der Ingeus geweigert. Dies widerspricht klar belegbaren Emailkorrespondenzen mit der Firma Ingeus. Ich weise dies scharf zurück.

Fazit: mittels Unterschlagung von 10 Jahren aus meinem CV “begründen” Sie eine Ablehnung. Das ist echte Kompetenz basierend auf Gleichgültigkeit.

Herr Jetting, Ihre Ablehnung ist argumentativ ein Non-Event. Das können Sie besser, und ich sehe einer Begründung mit Substanz entgegen.

Mit besten Grüssen

KOMPAQT: WIR? ANTWORTEN, AUF ANFRAGEN…???

ursprünglich veröffentlicht am 9.3.2009

Brigitte Holzer,
Herzlichen Dank für Ihre Einladung zum 19.3.2009. Dieser Einladung werde ich nicht nachkommen.


Begründung:


Ich hatte Sie in einer Email am 5. Februar um eine schriftliche Begründung mit Fristsetzung für die Ablehnung einer Weiterbildung (Amadeus CRS) gebeten. Sie zogen es vor, dies unbeantwortet zu lassen. Ich mache Sie aufmerksam auf:



Mitwirkungspflicht

http://www.rechtslexikon-online.de/Mitwirkungspflicht.html

Auskunftspflicht/ behördliche

http://www.rechtslexikon-online.de/Auskunftspflicht_behoerdliche.html



Lassen Sie mich unmissverständlich feststellen: eine vertragliche Eingliederungsvereinbarung gilt für beide Seiten. Sonst wäre es kein Vertrag, sondern ein Befehl.

Hinzu kommt, dass Sie mich am 5. Februar in das Büro der Kompaqt bestellten, um mit mir über meinen ‘Einstweiligen Rechtsschutz’ zu sprechen. Ich fand Sie und einen grauhaarigen Herren mit Nachnamen J… (Jäsing, Jelling, o.ä.) völlig unvorbereitet vor. Der Termin war eine völlige Zeitverschwendung.

Bei diesem Gespräch nannte dieser Herr ein paar Gründe für die Ablehnung, die ich in schriftlicher Form haben möchte.

Ich darf Sie weiters davon in Kenntnis setzen, dass ich mich mittlerweile an das Sozialgericht gewandt habe.

Ich fordere Sie nochmals zu einer schriftlichen Begründung der Ablehnung auf.

OH, SIND WIR WICHTIG

ursprünglich veröffentlicht am 27.2.2009

Schon fast 11 Monate alt, aber dennoch köstlich zu lesen, wie wichtig sich Ingeus nimmt: eine Pressemitteilung mit Sperrfrist.

Erik, du süsser kleiner Lümmel.

DIE SPIELCHEN DER KOMPAQT

ursprünglich veröffentlicht am 5.2.2009

Nach meinem Schreiben v. 20.1.09 an die Arge zum Zwecke eines “Einstweiligen Rechtsschutz” – wie mir vom Sozialgericht empfohlen – und mit einer generösen Frist zur Beantwortung zum 4. Feb. 09 bedacht, meldet sich die Fa. Kompaqt bei mit der – jawohl – Einladung zu einem Gespräch im Kompetenzzentrum in der Poccistrasse. Wohlgemerkt, ‘Kompetenz’ ist bei der Arge und assoziierten Organisationen als Euphemismus zu verstehen.

Aber nochmals langsam zum Mitschreiben: eine Fristsetzung zur Beantwortung eines Schreibens wird mit einer Einladung zu einem Gespräch beantwortet. Das ist köstlich.

Das Gespräch war heute und hier meine Antwort in Email v. 5. Feb. 09:



An die Fa. Kompaqt



Fristsetzung bis Mittwoch, 11. Feb. 2009



Sehr geehrte Frau Holzer,

Auf mein Schreiben vom 20. Jan. 09 an die Arge luden Sie mich mit Ihrem Schreiben vom 29. Jan. zu einem Gespräch am 5. Feb. 09 bei der Kompaqt ein. Im Ihrem Schreiben hiess es, “Ich möchte mit Ihnen über Ihr Schreiben vom 20.01.2009 Antrag auf “Einstweiligen Rechtsschutz” mit Ihnen sprechen.” (sic!, und Schreiben nicht unterzeichnet).

In meinem Schreiben hatte ich um einen Bescheid bis zum 4. Feb. 09 gebeten. Ein Bescheid ist schriftlich, Frau Holzer. Und die Gepflogenheiten gebieten es, auf ein Schreiben schriftlich zu antworten.

Soweit ich mit der Semantik der deutschen Sprache vertraut bin, bezieht sich das Personalpronomen Nominativ “ich” auf einen selber. Das Gespräch wurde aber zu mindestens 95% seitens der Kompaqt von einem beisitzenden Herren in grauem Haar geführt; Sie sassen lediglich da. Dieser Herr war offensichtlich völlig unvorbeitet oder gab es vor, zu sein, begann er doch mit der Frage, um was es gehe!

Noch etwas zum Thema Stil, werte Frau Holzer. Wenn ich im eigenen Interesse einen Antrag auf “ER” bei der Arge stelle, dann nimmt es sich ein wenig befremdend aus, wenn Sie in besagtem Schreiben die üblichen Drohungen der Arge schablonenhaft einsetzen: ” Dies ist eine Einladung nach dem § 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch …. usw. usw.” Ihr Schreiben hat wieder einmal die völlige Dilettanz und Unprofessionalität der Arge unter Beweis gestellt.

Ich habe noch einmal mein damaliges Schreiben angehängt und erwarte schriftlichen Bescheid bis zum Mittwoch, 11. Feb. 09.

Mit besten Grüssen

EMAIL AN ALEXANDER AMANN (ARGE MÜNCHEN)

ursprünglich veröffentlicht am 12.1.2009

Sehr geehrter Herr Amann,

Wie Sie sich vielleicht erinnern, bin am 30.9.08 von Ihnen zu der Vorstellung der Fa. Ingeus am 16.10.08 in München eingeladen worden. Die Firmenvorstellung erfolgte dann mittels einiger Dias aus einem Laptop von einem Arge Mitarbeiter. Vorschlag für die Zukunft: es gibt so tolle Sachen wie Power Point oder für Leute mit Stil Apple’s Keynote. Das wirkt dann professionell. Diese Apps sind nicht schwer zu bedienen; Flash ginge auch, allerdings etwas schwieriger.


Dem damaligen Einladungsschreiben lag ein Infoblatt über die Fa. Ingeus bei. Daraus ging hervor, dass es sich um ein Pilotprojekt handelt und weiters las es sich gut insofern es “… ganz auf Sie, auf Ihre Person, Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse, Ihre Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt …” ist.


Bei allem Respekt, werter Herr Amann, Sie müssen das geschrieben habe, ohne auch nur ein Wort meines Werdeganges gelesen zu haben. Dazu später. Aber wenn ich das Businessmodell der Arge bislang richtig interpretiere, konzentriert es sich doch eher auf Statistikbereinigung.


Bei besagter Firmenvorstellung war niemand der Fa. Ingeus präsent! Etwas seltsam. Und noch seltsamer wurde es, als zum Ende der 45-minütigen Vorstellung die Unterzeichnung einer Eingliederungsvereinbarung gefordert wurde. Das erste Meeting bei der Ingeus wurde dann für ca. einen Monat später avisiert. Ich wiederhole: einen Monat; dazu später mehr. Aber es ist doch seltsam, eine Vertragsunterschrift zu verlangen, ohne die Vertragsinhalte und -ausschlüsse offen zu legen. Würde dies Ihrer Meinung einer Rechtsprüfung standhalten?


n der Tat fand Mitte November dann ein Meeting bei der Ingeus in der Karlstrasse statt und ca. zehn Tage später (das Ganze zwischendurch gewürzt mit einer peinlichen Emailpanne der Arge, ehem) stand fest, die Ingeus ist in keiner Weise auf meine Bedürfnisse und Fähigkeiten zugeschnitten. Der Grund: Ingeus ist NICHT FÜR QUALIFIKATIONSMASSNAHMEN zuständig.


Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten meinen beruflichen Werdegang nachzulesen, wäre Ihnen aufgefallen, dass ich seit nunmehr 18 Jahren im Tourismus tätig bin und hier fehlt mir lediglich eine Weiterqualifizierung durch einen GDS-Kurs für Amadeus oder Galileo. Unabdingbar in westlichen Ländern; nur die Ingeus ist nicht für Weiterqualifizierung zuständig und zahlt dies auch nicht.


Seit August bin ich bemüht einen solchen Kurs zu arrangieren; allein die Arge interessiert es nicht. Emails werden von Thomas Rott nicht beantwortet. Der Arge München Geschäftsführer Michael Baab scheint es auch nicht für nötig zu befinden, auf eine Email zu reagieren. Ist dies verwunderlich? Nein, es ist müssig von der Arge auch nur den Schein irgendeiner Professionalität zur erwarten.


Ich rief am Donnerstag, 8.1.09 das Sozialgericht München an und erfuhr von einer Klageeinreichungsfrist von einem Monat! Interessant, finden Sie nicht auch, Herr Amann. Dies wird mich nicht von einer Klage gegen die Arge abhalten. Hierbei erfuhr ich auch, dass jemand gegen die Handhabung der Personaldaten bei der Ingeus klagen wird.


Da ich die Öffentlichkeit über Alles schätze, habe ich diese Email auf einem Blog veröffentlicht. Der Einfachheit halber antworten Sie doch einfach hier; sofern Sie sich bemüssigt fühlen. Und keine Antwort ist auch eine Antwort. Ich sehe dennoch mit froher Erwartungshaltung Ihrer qualifizierten Antwort entgegen. Ach ja, vielleich könnten Sie noch Herrn Geschäftsführer Michael Baab etwas motivieren. Wir könnten dann zusammen das „Field of Fascination” von Ingeus Chef Herrn Teichmann eruieren.


Mit besten Grüssen

EMAIL V. 22.12.08 AN ARGE MÜNCHEN – UNBEANTWORTET

ursprünglich veröffentlicht am 12.1.2009

CC > ARGE München – Orleansplatz 11 - 81667 München

Geschäftsführer: Michael Baab

________________________

Herr Rott,

Ich hatte eine Eingliederungsvereinbarung mit der Arge am 23.6.2008 unterzeichnet. Im Laufe der kommenden Wochen erhielt ich von Ihnen mehrere Jobangebote. Darunter auch drei im Bereich Tourismus, in dem ich ja tätig bin seit nunmehr 18 Jahren (15 davon in Südasien). Bei diesen Jobangeboten galt als eine Voraussetzung die Kenntnis des CRS Amadeus.


Am 25. Aug.nahm ich direkten Kontakt mir der Fa. Amadeus auf, um Kursmöglichkeiten zu eruieren. Am 8. Sept. teile ich Ihnen in einer Email von einer Kursmöglichkeit mit. Diese Email blieb unbeantwortet. Ich sandte eine zweite Email am 18. Sept. und erhielt von Ihnen am 19. Sept. die folgende Antwort: “wir können nur Fortbildungsangebote fördern, bei welchen der Kursträger bei der Agentur für Arbeit zertifiziert ist. Dies ist nach meiner Überprüfung bei dem von Ihnen vorgeschlagenen Amadeus Air Reservation nicht der Fall.

Sie können aber noch bei Interesse zur Sicherheit nochmal selber dort anfragen und eine Maßnahmenummer verlangen (dies wäre die Bestätigung für die Zertifizierung)”
Dies teilte ich der Fa. Amadeus mit und erhielt als Antwort, dass in Einzelfällen sehr wohl Kurse gefördert worden sind. Sie schrieben dazu am 29. Sept. “eine Förderung mit dem Erhebungsbogen für Maßnahmen im Einzelfall wird von uns nicht durchgeführt.”


Daraufhin suchte ich herum und nahm Kontakt mit der Fa. Didact in München auf, die einen exakt passenden Kurs anbietet. Ich wandte mich am 9. Okt. mit dieser Neuigkeit an Sie zusammen mit Kontaktdaten und Kontaktperson bei der Didact. Ihre Resonanz darauf??? Nichts! Gar nichts. Welche Kaste muss man haben, um von Ihnen mit einer Antwort bedacht zu werden?


Herr Rott, eine Eingliederungsvereinbarung gilt für beide Seiten. Wenn sie einseitig gilt nennt man das im deutschen Sprachgebrauch einen Befehl. Sie scheinen die einseitig auszulegen.


Für Mitte Oktober erhalte ich eine Einladung in die Räume der Arge in Pasing zur Vorstellung einer neuen Firma. Die Ingeus wird vorgestellt mit ein paar Dias; von einem Arge Mitarbeiter; in 45 Minuten; keine Details!. Am Ende steht die Unterzeichnung einer neuen Eingliederungsvereinbarung an, obwohl meine erste noch bis 23. Dez. läuft. Wir würden mehr über die Fa. Ingeus erfahren in etwa einem Monat, hiess es vom Arge Mitarbeiter.


So kam es auch im November dazu, und hier durfte/musste ich feststellen, das die Ingeus keine Qualifizierungsmassnahmen unterstützt (laut Email von Alexander Brüch, Ingeus).


Ich hatte Sie am 16 Dez. noch einmal per Email angeschrieben, da die Didact laut Auskunft der Geschäftsführerin Frau Braun mittlerweile das Kursangebot umgestellt hat. Hierin teilte ich Ihnen mit, ich könne ab 7. Jan. 2009 an einem Kurs teilnehmen. Bis dato habe ich von Ihnen nichts gehört. Wohl aber habe ich kurioserweise zeitgleich einen Brief von der Ingeus vom 16. Dez. erhalten. Zu einem Gespräch, damit noch mehr Zeit verloren geht.


Ich bin auf das Stärkste verwundert mit welcher Verlässlichkeit Sie einer Korrespondenz aus dem Weg gehen und hinten herum mir eine Massnahme angedeien lassen, die mich an den Punkt Null bringt. Völlig negiert, was in der Zwischenzeit passiert ist. Ihnen war mein Bemühen um einen einschlägigen Kurs klar, und Sie drücken mich in eine ganz andere Schiene. Völlig gleichgültig. Ihr Verhalten ist schlicht charakterlos.


Ich teile Ihnen hiermit klar mit: Sollte ich am 7. Jan. 2009 nicht an dem Weiterbildungskurs bei der Didact teilnehmen können – und alle Details und URLs mit Tel. Nr. von Frau Braun liegen Ihnen vor – werden ich gegen die Arge klagen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Sie einreichen. Es entzieht sich meiner Vorstellungskraft, warum Sie sich im Öffentlichen Dienst befinden. Selbstverständlich sind Sie nicht mehr zuständig für mich.


Mit besten Grüssen

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Die Email blieb bislang unbeantwortet!

MAIL AN INGEUS V. 16.12.08 – UNBEANTWORTET

ursprünglich veröffentlicht am 12.1.2009
cc an Herrn Rott (Arge)



Sehr geehrter Herr Brüch,

Herzlichen Dank zunächst für Ihr Schreiben vom 16. Dezember und der Einladung zu einem Gespräch am 19. Dez. Es besteht auch kein Grund, die Arge hier nicht von vornherein mit einzubeziehen, was ich hiermit tue.


Ich hatte aufgrund meines bisherigen beruflichen Werdeganges ein starkes Interesse an der Weiterbildung „Praxistraining Tourismus” bei der Fa. Didact geäussert. Wie Sie mir in Ihrer Email vom 12. Dez. hierzu mitteilten, liegt der Fokus bei Ingeus nicht in der Qualifizierung. Mir war bei Unterzeichnung der Eingliederungsvereinbarung am 16. Okt.  - hier wurde ja die Fa. Ingeus lediglich von einem Arge Mitarbeiter allgemein vorgestellt - nichts bekannt über die Leistungen der Fa. Ingeus und die Leistungen, die Ingeus nicht bietet. Es ist ein seltsames Procedere eine Vertragsunterzeichnung zu verlangen, und Inhalte der Leistungen des Unternehmens erst einen Monat später kundzutun in den Räumen der Ingeus. Missverständlich auch insofern als das Programm unter dem Mantel der Fa. Kompaqt geführt wird und diese zumindest in früherer Zeit Weiterbildungskurse bot.


Das Weiterqualifizierung nicht Geschäftsinhalt der Ingeus ist, muss ich so hinnehmen, wiewohl ich hier ein Manko sehe angesichts der aktuellen Verlautbarungen des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Aber es würde wahrscheinlich mit dem Geschäftsmodell der Ingeus konfligieren, basierend auf einem ROI innerhalb von 10 Monaten.


Wie Sie sicherlich wissen, hat die Bundesregierung ein begrüssenswertes Engagement gezeigt in Sachen Arbeitmarktpolitik.





Ältere im Blickpunkt


“Vor dem Hintergrund des fortschreitenden demografischen Wandels wird es immer wichtiger, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zu fördern. Dazu zählen Weiterbildungsmöglichkeiten ebenso wie altersgerechte Arbeitsbedingungen.”





Die Bundesregierung und hier das BMAS hat jüngst weitreichende Massnahmen für die “Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen” angekündigt, und da heisst es:


Unterschiedliche Wege werden beschritten, um älteren Langzeitarbeitslosen eine faire Chance am Arbeitsmarkt zu bieten.


“Perspektive 50plus” verfolgt einen lernenden Ansatz. An der Umsetzung des Programms sind nicht nur die hauptverantwortlichen Arbeitsgemeinschaften und kommunalen Träger einbezogen, sondern auch die Partner der regionalen Netzwerken. Wichtige Partner sind Unternehmen, Kammern und Verbände, kommunale Einrichtungen und Bildungsträger, Politik, Gewerkschaften, Kirchen und Sozialverbände.”


Oben im selben Artikel heisst es: “Mit der Fortführung in den Jahren 2008 bis 2010 sollen die Beschäftigungschancen der älteren Langzeitarbeitslosen weiter verbessert. Die zweite Programmphase fördert der Bund mit rund 275 Millionen Euro.”


Angesichts der Tatsache, dass der Tourismus auch weiterhin überproportional wachsen wird, und ich auf mittlerweile 18 Jahre Erfahrung im Tourismus zurückblicken kann, und hier insbesondere im stark wachsenden Segment ‘Asien’, sehe ich hierhervorragende Beschäftigungsmöglichkeiten. Einzig eine Qualifikation in einer oder mehrerer CRS wie Amadeus oder Galileo wären geboten. Ich zitiere folgendes PDF: “Ein zentrales Augenmerk richtet sich hierbei auf den Aspekt der Qualifizierung. Denn zu viele Ältere verfügen nur noch über ein veraltetes, defizitäres oder am Markt nicht mehr nachgefragtes Qualifikationsprofil, was ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verschlechtert.


… Was nötig ist, sind individuelle Problemanalysen, eine Beachtung der variablen Rahmenbedingungen und maßgeschneiderte Maßnahmen.


… Wenn es gelingt Angebot und Nachfrage – insbesondere im Hinblick auf erforderliche Qualifikationsprofile – auf dem Arbeitsmarkt zusammenzuführen, kann aus einem von vielen apostrophierten Fachkräftebedarf, der bei genauerem Hinsehen meist auch ein Qualifizierungsmangel vorhandener Fachkräfte ist, ein für alle Seiten spürbarer Mehrwert resultieren.”



Nun hatte ich Anfang dieser Woche Herrn Rott von der Kursmöglichkeit bei der Fa. Didact informiert und ich bin guter Dinge. Wenn Sie der Meinung sind, ich sei verpflichtet zu dem Gesprächstermin am 19. Dez. zu kommen, dann habe ich hier meine juristischen Bedenken ob der Rechtsverbindlichkeit meiner Unterschrift unter die EV (siehe oben). Wir können das gerne juristisch klären lassen, denn ich bin ohnehin auf der Suche nach einem Anwalt, da ich Klage gegen die Bundesagentur für Arbeit in Bonn wegen Diskriminierung anstrengen werde.


Sie schlagen in Ihrem Schreiben ein Gespräch vor. Da Ingeus eine mir nicht näher bekannte Zahl von befristeten Mitarbeitern beschäftigt (siehe Stellenannonce in der SZ v. 18./19. Okt 2008) würde ich von Gesprächen absehen wollen und vielmehr ausschliesslich alles schriftlich gefasst sehen. Dies würde eventuelle Missverständnisse, die sich im verbalen Feld nun einmal ergeben können, ersparen.


Sollten Sie, werter Herr Brüch, doch noch für genannten Kurs eine Möglichkeit sehen, so wäre ich sehr erfreut. Eine kurze Email würde meine vorweihnachtlichen Freuden immens steigern.



Mit besten Grüssen


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Die Email blieb sowohl von der Ingeus als auch von der Arge München unbeantwortet!

DIE BROSCHÜRE DER INGEUS

ursprünglich veröffentlicht am 21.12.2008

10 Menschen: Wege zur Arbeit

DIN A5 Format in so etwa der Farbe ‘Grapemist’ (eine Art Mittelblau). Farben haben immer Aussagekraft und hier tendiert sie doch Richtung maximal mittelqualifizerte Arbeit. Wäre Ingeus auf Akademiker ausgerichtet, so käme die Broschüre selbstverfreilich in A4 und einem satten dunkelblau. Etwa so wie der Millennium Report der UNO.

Ingeus’ Ober-Honcho Dr. Wolfgang Teichmann hat es sich nicht nehmen lassen, das Vorwort zu ventilieren. Die Entstehungsgeschichte, Entwicklung, usw. der Firma, und das Traktat endet anheimelnd-väterlich “Für ihre Bereitschaft, ihre Geschichte und ihre Gefühle so offen mit uns zu teilen, sind wir zu tiefem Dank verpflichtet. Ich hoffe, dass auch Sie sich von diesen aussergewöhnlichen Berichten inspirieren lassen.”

Nun, es wird ein wenig schwer sein, sich inspiriert wiederzufinden nach der Lektüre. Es genügt im Übrigen eine oder zwei Stories zu lesen, denn sie sind alle nach der gleichen Masche gestrickt; da scheint auch Kolportiertes dabei zu sein. Die gewählte Prosaform hat so etwas Anbiederndes an sich. Manche würden das auch subtil-schmierig einstufen. Aber dies ist Interpretationssache. Pimp it.

Zehn Menschenschicksale werden vorgestellt und man ahnt schon, die sind alle durchwegs happy. Da gibt es die Modeverkäuferin, den Baumarktverkäufer, Hausmeisterservice, irgend etwas, Büro (irgend was), Flugzeugreinigung, Frankiermaschinen-Bediener (nachts), auszubildende Bürokauffrau, Schülernachhilfe (selbständig) und schliesslich Saftbar Servicekraft!!!

Tja, und diese Damen- und Herrenschaften sind so exaltiert, dass es in der ganzen Broschüre nicht einen einzigen Hinweis auf den Verdienst gibt.

Hier zum PDF

INGEUS NICHT FÜR QUALIFIKATION ZUSTÄNDIG!

ursprünglich veröffentlicht am 21.12.2008

“Wie ich Ihnen gestern erklärt habe, ist die Finanzierung einer Weiterbildung durch uns grundsätzlich nicht vorgesehen, da wir kein Bildungsträger sind und der Fokus unserer Arbeit mit Ihnen auf der Stellensuche, nicht der Qualifizierung liegt. Zudem ist dies auch aus finanzieller Sicht für uns nicht möglich.”

Email v. 12.12.08 von Alexander Brüch (Ingeus München)

INGEUS STELLT SICH VOR

ursprünglich veröffentlicht am 20.12.2008

Pünktlich wie versprochen kommt der Termin für Mitte November in den Räumen der Ingeus in der Karlstrasse in München. Die Räumlichkeiten sind gross und sehr offen gehalten. Da ist gleich rechts ein Grossraumbüro mit so ca. 12 Rundbürotischen für je drei Mitarbeiter. Es wuselt etwas, und man kann sich nicht helfen, es hat so die Stimmung von Boiler Room. No kiddin’. Es lohnt sich die Mitarbeiter anzusehen, wie sie gekleidet sind (dies ist nicht hochnäsig gemeint, sondern schlicht beobachtend. Es gibt schliesslich das amerikanische Sprichwort ‘Wenn die Ebbe kommt, sieht man wer nackt schwimmt.’). Insbesondere einige junge Männer fallen ins Auge. Ein wenig aalglatt, schmierige Freundlichkeit, so etwa der Versicherungsvertreter oder einer vom MLM.

Was aber gleich ins Auge sticht, ist das Alter der Mitarbeiter, und das konnte man schon vorher wissen, wenn man die Stellenannonce der Fa. Ingeus am 18./19. Okt. in der SZ gelesen hatte. Diese sind ausnahmslos jung. Ja, Deutschland ist ein Diskriminantenland. Aber dies nun doch die Firma, die Langzeitarbeitslose in die Arbeit bringen möchte. Firmenslogan: “Work First”. Und warum fängt Ingeus da nicht im eigenen Haus an? Komisch, nicht wahr Herr Dr. Teichmann?

Nach ein bischen Warten geht es los. In Gruppen. In einen Raum. Rundbestuhlung, zunächst stellen sich zwei junge Damen der Ingeus vor, die eine etwas ernst und steif. Dann folgt – mein Gott diese Firmen sind immer so einfallsreich (Johnny Bunko lässt grüssen) – die gegenseitge Vorstellung. Schlussendlich wird dann jede/r seinem Ingeusmitarbeiter zugeteilt. Nicht Mitarbeiter, sondern “Advisor”.

Und wie es losgeht schaut das nicht besonders ingeniös aus. Alexander Brüch fragt mich wieder nach meinen Daten. Ja aber Junge, die Daten sind doch schon seit ewigen Zeiten bei der Arge. Schon mal was von Import Funktion beim Computer gehört?? Und beide Firmen benutzen doch Microschrott.

(mehr kommt)

STELLENANNONCE DER INGEUS IN DER SZ OKT. 2008

ursprünglich veröffentlicht am 20.12.2008

Stellenannonce v. 18./19. Okt. 2008

Ingeus
Human ingenuity


Da wird zunächst die Fa. kurz vorgestellt und dann folgen die Anforderungen (hier nur auszugsweise, der Kicker kommt unten):

  • … entsprechendes Organisations- und Koordinationstalent, um…  durchschnittlich 50 Kunden zu bewältigen, von denen einige veränderungsresistent (sic!) sein mögen.

  • Überzeugungskraft und Durchstzungsvermögen

Das ist soweit Okidokey, aber dann treten doch Zweifel an der Ingeus auf. Dies ist doch schliesslich die Firma, die zum Einen mit ridikülen Anglizismen (ja Herr Teichmann, wieviel Cocktails haben Sie denn da schon inhaliert gehabt? Oder wie die Amerikaner sagen ‘You know a BS when you see a BS.’) dahergeschlurft kommt, und dann doch den Anspruch hat, wie es in der Stellenannonce steht: MENSCHEN … ZU DAUERHAFTER BESCHÄFTIGUNG ZU VERHELFEN !!!

Den gesuchten Mitarbeitern wird nämlich “eine zunächst auf ein Jahr befristete, grundsätzlich jedoch dauerhaft ausgelegte Anstellung…” geboten. Da kommt doch Motivation auf und die Betonung liegt auf ‘grundsätzlich dauerhaft ausgelegt‘. Das ist ein Kaugummi.

Es wird aber noch besser: “Haben Sie Interesse, Teil unseres einzigartigen Teams zu werden? Dann schicken Sie uns bitte Ihre aussagefä…(ja, das kennt man)…, in dem Sie uns drei verschiedene Massnahmen nennen, die Sie persönlich ergreifen könnten (der Konjunktiv ist zu beachten !!!), um die Beschäftigungschancen eines Arbeitssuchenden zu verbessern …”

Man lasse das einmal Revue passieren. Da hat eine/r die Chance den Job zu bekommen, ABER nur für ein Jahr. ABER, da wir von der Ingeus es auch nicht so genau wissen, wie wir’s machen sollen, helfen Sie uns doch mal auf die Sprünge und nennen uns drei Massnahmen. Wir wollen dann mal ganz wohlwollend schauen, ob wir Sie nehmen. Und wenn nicht, hey cheer up old bugger, you tried. Hihi.

WIE MAN ZUR INGEUS DEUTSCHLAND KOMMT

ursprünglich veröffentlicht am 15.12.2008

Bei mir lief es so:

Ich hatte eine bis 23. Dez.2008 laufende Eingliederungsvereinbarung mit der Arge. In dieser Zeit erhielt ich mehrere Jobangebote von Thomas Rott (München Pasing). Darunter Jobs in Reisebüros und hier braucht man nun mal eine CRS wie Amadeus, Galileo o.ä. (Ich muss dazu sagen, ich bin seit nun 18 Jahren im Tourismus und habe lange Zeit in Südasien gelebt und war/bin dort im Tourismus tätig, RL und später Incoming Agent)

Ich suche also nach Kursen im September, zunächst bei Amadeus selbst, aber T. Rott meinte “keine Massnahmenummer, keine Förderung”. T. Rott schreibt nichts weiter, lediglich einen Satz; er kommt nicht auf die Idee auf eine andere Kursmöglichkeit hinzuweisen. Amadeus sagte mir aber, das es Fälle gab, in den das Arbeitsamt zahlte.

Nun denn, mir fällt die http://www.Didact.de ein. Gehe hin und rede mit zwei Dozenten, der Kurs passt und hat eine Massnahmenummer. Teile das am 9. Okt. T. Rott per Email mit ….. …. …. Keine Antwort von T. Rott!! Nuscht. Niente. Nada.

Mitte Oktober ist dann eine Einladung zur Vorstellung einer neuen Firma für die Betreung von Langzeitarbeitslosen. Die Fa. Ingeus wird vorgestellt, nicht etwa von einem Vertreter der Ingeus, nein, von der Arge. Mit ein paar Dias, sonst nichts, gar nichts. Nach genau 45 Minuten stehen die Damen schon bereit und wollen eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben wissen. Es schaut ein wenig nach stationärer Kaffeefahrt aus: “Ach, unterschreiben Sie doch mal hier.” Ich gebe zu bedenken, das ich schon eine laufen habe. “Das macht nichts, dies ist die neue.” OK. Und dann kommt der Zusatz: “Sie erhalten dann ca. Mitte November einen Termin bei der Fa. Ingeus und da erfahren Sie alles Nähere.” (NBB, das Ganze läuft über die Fa. Kompaqt. Kommentar ist bei einer solchen Konstellation überflüssig.)